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Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia)

Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia)

2.Cacatua haematuropygia

Der Rotsteißkakadu war auf fast allen Inseln der Philippinen verbreitet und kommt heute nur noch auf Palawan, Tawi-Tawi, Mindanao und Masbate vor. Bis 2008 war der Bestand auf unter 1000 Individuen gesunken.

Seit 1998 läuft ein auch von der ZGAP unterstütztes Schutzprogramm der Katala Foundation für die Rotsteißkakadus auf der Insel Palawan. Diese Population umfasste damals nur 23 Tiere, inzwischen leben dort über 260 Vögel. Diese weltweit größte Rotsteißkakadupopulation war 2013 durch ein geplantes Kohlekraftwerk bedroht. Die ZGAP organisierte den deutschsprachigen Protest gegen das Kraftwerk. Das Kraftwerk wird nun an einem für die Kakadus unschädlichem Ort errichtet.

Schutzprogramm für den philippinischen Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia)

Laufzeit

Seit 1998

Projektleiter

Indira und Peter Widmann

Focus-Art

  • Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia)

Projektpartner

  • ZGAP (Fonds für bedrohte Papageien und Strunden-Papageien-Stiftung)
  • Loro Parque Fundacion
  • Chester Zoo
  • CEPA
  • Zoo Beauval
  • Beauval nature
  • SOS Save our Species

Ziel des Projekts

Schutz des Rotsteißkakadus durch ein Bündel verschiedener Maßnahmen, darunter:

  • Aufklärung der Bevölkerung
  • Bewachung von Nestbäumen
  • Zufütterung von Nestlingen zur Steigerung des Bruterfolgs
  • Aufforstungsmaßnahmen
  • Ausbildung von Wildhütern
  • Wiedereinbürgerung in Habitaten, aus denen die Art verschwunden ist

Projektparter vor Ort

Katala-Foundation

Projektstatus

unlimited

Aussichten für den Artenschutz

Der Rotsteißkakadu wird aufgrund der erfolgreichen Schutzmaßnahmen und dem daraus resultierenden Anwachsen der Bestände in Kürze von critically endangered – vom Aussterben bedroht – auf der roten Liste der IUCN herabgestuft werden in die Kategorie endangered – stark gefährdet.

ZGAP Project Code 2.Cacatua haematuropygia.PHL.1999

Weiterführende Links

Katala-Foundation und Philippine Cockatoo Project

Bericht über die Nestpatenschaften von Michael Doll