Arbeitskreis Fonds für bedrohte Papageien (FbP)

1989 entstand innerhalb der ZGAP die Arbeitsgruppe "Papageienschutz", aus der sich kurze Zeit später der "Fonds für bedrohte Papageien" (FbP) bildete. 

Die ständig wachsende Bedrohung wildlebender Papageienpopulationen und der damit verbundene dramatische Rückgang vieler Arten erfordert mehr denn je intensive und zielgerichtete Schutzmaßnahmen. Freilanduntersuchungen haben ergeben, dass ein Viertel aller Papageienarten bedroht, und davon wiederum ein Viertel sogar stark gefährdet ist.


Folgendes Video, anlässlich unseres 25 jährigen Jubiläums im Jahr 2014 erstellt, veranschaulicht unsere Ziele und Arbeitsweise in bewegten Bildern:


Die ständig wachsende Bedrohung wildlebender Papageienpopulationen und der damit verbundene dramatische Rückgang vieler Arten erfordert mehr denn je intensive und zielgerichtete Schutzmaßnahmen. Freilanduntersuchungen haben ergeben, dass ein Viertel aller Papageienarten bedroht, und davon wiederum ein Viertel sogar stark gefährdet ist.

Die Hauptgründe hierfür sind die anhaltende Lebensraumzerstörung, wie etwa durch Brandrodung oder Besiedelung auf der einen Seite, aber auch nach wie vor der internationale Vogelhandel, der immer noch "Wildfänge" anbietet.

Der Fonds für bedrohte Papageien hat die Zielsetzung, Felduntersuchungen und daraus entstehende Schutzmaßnahmen anzuregen, und finanziell zu unterstützen. Er legt dabei besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Artenschutzgruppen und der Bevölkerung der jeweiligen Ursprungsländer, um durch Kooperation und Aufklärung langfristig wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Arten zu schaffen.

Durch Einzelgruppen unkooperativ durchgeführte "Prestige-Projekte" sind nicht im Sinne des FbP. Sie bringen zwar eine "gute Presse", haben allerdings aufgrund fehlender Abstimmung wenig Nutzen für die bedrohten Papageienarten.

Ihr Ansprechpartner

René Wüst
rene.wuest(at)zgap.de

Für einen telefoniscen Kontakt wenden Sie sich bitte an die ZGAP Geschäftsstelle.

Mitglieder des Arbeitskreises

  • Thomas Arndt
  • Gottfried Blankenheim
  • Özen Blankenheim
  • Nicole Braun
  • Armin Brockner
  • Dr. Marcellus Bürkle
  • Anja Czak
  • Jürgen Czak
  • Frank Eger
  • Dr. Matthias Reinschmidt
  • René Wüst
  • Isabell Ziermann

Wenn Sie speziell die Artenschutzarbeit des FbP unterstützen möchten, freuen wir uns über Spenden an die folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber

Fonds für bedrohte Papageien

Kontonummer

88 945 006

Kreditinstitut

Volksbank im Unterland

Bankleitzahl

620 632 63

BIC

GENODES1VLS

IBAN

DE95 620 632 63 00 88 945 006


Prominenteste Beispiele für die langjährige Arbeit und deren oftmalige Pionierleistung sind der Spixara (Cyanopsitta spixii), auf dessen katastrophale Situation die ZGAP bereits in den 1980er Jahren als eine der ersten Organisationen hingewiesen hat. Ab 1995 unterstützte der FbP den Gelbohrsittich (Ognorhynchus icterotis), aufgrund der erfolgreichen Schutzmaßnahmen wurde in der Folge 2012 der Gelbohrsittich in der Roten Liste der IUCN von „critically endangered“ (vom Aussterben bedroht) auf „endangered“ (stark gefährdet) herabgestuft. Seit 1998 fördert der FbP Schutzmaßnahmen für den Erhalt des Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia).

Der Fonds für bedrohte Papageien setzt sich aus Papageienexperten (Biologen, Tierärzte und anderen) zusammen, die sich für den Schutz der Papageien im Freiland einsetzen. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Strunden-Papageien-Stiftung (SPS).

Aktuelle Projekte widmen sich folgenden Arten:

Ekuadoramazone
Taubenhalsamazone
Rotsteißkakadu
Orangehaubenkakadu
Salvadori-Weißohrsittich
Kaiseramazone

Projektgrundsätze

  • Alle Projekte werden nur mit seriösen Organisationen oder Personen durchgeführt, von deren Qualifikation wir uns überzeugt haben bzw. die Referenzen besitzen, die sie als qualifiziert ausweisen.

  • Wir unterstützen nur Projekte, deren Ziel es ist, bedrohte Papageienarten im Freiland zu schützen und zu erhalten.

  • Wenn immer es geht, überzeugen wir uns vor Ort, wie die Gelder für die Projekte eingesetzt werden. Dass Besuche und Kontrollen bei den Projekten von den Mitgliedern des Fonds für bedrohte Papageien selbst bezahlt werden, versteht sich von selbst.

  • 100 % der Spendengelder werden in den Projekten eingesetzt und gehen nicht für administrative Zwecke dem direkten Papageienschutz verloren.