Die „Zootier des Jahres" Kampagne hat das Ziel Lobbyarbeit für in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannte Tiere zu betreiben. Auf den ersten Blick soll dieser „Tierbegriff" sofort erfassbar und auch für Laien einfach zu merken sein.

Tiefgründiger Interessierte erfahren über Homepage, Projektplakate und die Arbeit von Zoopädagogen Genaueres über die ausgewählten Arten. In diesem Jahr etwa Nördliche (Nomascus leucogenys) und Südliche Weißwangen-Schopfgibbons (Nomascus siki), sowie Nördliche Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus annamensis).

Gemeinsam mit den Zoos werben die vier Partner (ZGAP, DTG, VdZ, GdZ) für Gibbons. Je allgemeiner der „Tierbegriff", desto mehr Zoos identifizieren sich mit der Artenschutzkampagne und betreiben Lobbyarbeit für diese Tiere. Letztendlich ist ein großes Ziel der „Zootier des Jahres" Kampagne erreicht, wenn Menschen, die nichts mit Artenschutz zu tun haben, das Wort „Gibbon" mit „bedroht" verknüpfen. Ob Zoos nun mit Kappengibbons oder Weißhandgibbons auf die Bedrohung der Gibbons aufmerksam machen ist für dieses Ziel erst einmal zweitrangig.

Wer diese Kampagne über das ganze Jahr verfolgt und das zur Verfügung gestellte Material aufmerksam liest, wird genaue Details über die Familie der Gibbons, ihre Gattungen und auch ihre Vielfalt an Arten erfahren.